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Preise, Politik – und natürlich die Prinzen: Sebastian Krumbiegel im Gespräch

Sebastian Krumbiegel

Was hat Sebastian Krumbiegel mit Richard von Weizsäcker, Monika Maron oder Roman Herzog gemeinsam? Zum Auftakt des Presseclub-Talks fordert Präsident Rolf Westermann die Runde zum Raten heraus – und klärt dann auf: Es ist der Humanismus-Preis, den der Deutsche Altphilologenverband vergibt. Ausgezeichnet wird damit Krumbiegels Engagement für Bürgerrechte und Zivilcourage. Die Laudatio bei der Preisverleihung in Erfurt Mitte April wird Joachim Gauck halten, den Krumbiegel übrigens gerne zum Bundespräsidenten gewählt hätte. Zweimal schon war er als Wahlmann in der Bundesversammlung dabei. Eine spannende Sache, meint Krumbiegel, der gerne hinter die Kulissen des Politikbetriebs schaut. Er erzählt von seinen Eindrücken am Tag zuvor in Dresden, als er mitgeholfen hat, den Nazi-Aufmarsch zu blockieren. Stolz spricht er auch vom Courage-Festival in Leipzig, was am 30. April schon zum 15. Mal stattfindet. Dieses Mal ganz zentral und direkt in Leipzigs „guter Stube“ auf dem Marktplatz.
Ob ihn selbst die Rolle des Politikers reizt? Politisch engagiert – ja!, Politiker – nein! Er ist und bleibt mit ganzer Seele Musiker, versichert Krumbiegel. Am 3.März startet er übrigens mit seiner „Solo am Piano-Tour“ – sehr „old school“. Und die Prinzen? Eine wunderbare Beziehung, schwärmt Krumbiegel, man kenne sich schon länger als viele Ehen halten. Das Erfolgsrezept verrät er auch gleich: „Man muss sich auch mal in Ruhe lassen“, so Krumbiegel.