Samstag, 19.05.2012

Talkgast im April: Ingrid Mössinger am 11.04.12 im Presseclub

Der Abendtermin beim Presseclub ist quasi ein Zwischenstopp für Ingrid Mössinger, am nächsten Morgen fliegt die Generaldirektorin der Chemnitzer Kunstsammlungen zur internationalen Kunstmesse nach Mailand. Die Übergänge von Arbeit und Freizeit sind fließend, verrät sie im Gespräch mit Rolf Westermann und Ramona Nagel: Einen klar abgegrenzten Arbeitstag kenne sie nicht, man müsse Tag und Nacht an der Sache bleiben.

Der Erfolg gibt ihr Recht. Seit die gebürtige Schwäbin 1996 nach Chemnitz kam, zunächst als Direktorin, ab 2005 dann als Generaldirektorin der Kunstsammlungen, hat Ingrid Mössinger imagewirksam große Ausstellungen und Sammlungen für die Stadt akquiriert: Die Präsentation der Aquarelle von Bob Dylan war eine Weltpremiere, „Picasso und die Frauen“ ein Publikumsmagnet. Sie überzeugte Alfred Gunzenhauser und andere dem Museum ihre Sammlungen zu stiften. In den letzten Jahren ist Mössinger mehrfach ausgezeichnet worden: u. a. mit dem Verdienstkreuz am Bande , der sächsischen Verfassungsmedaille, dem Dannebrog-Orden. Zu den Preisen gehört auch die „Heiße Kartoffel“ des Mitteldeutschen Presseclubs, die sie 2010 erhielt. Die Skulptur stehe prominent in den Ausstellungsräumen in Chemnitz, betont die Preisträgerin in der Runde: Daran kommen alle Besucherinnen und Besucher vorbei.

Und das sind auch in diesen Wochen sehr viele: Die aktuelle Ausstellung "DIE PEREDWISCHNIKI - Maler des russischen Realismus" zog bislang 30-tausend Menschen ins Chemnitzer Museum. Die Künstlergruppe der Peredwischniki um den berühmten Ilja Repin wandte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Porträts, Natur- und Genredarstellungen gegen die erstarrte traditionelle Akademiemalerei. Unter den Exponaten sind Werke wie Repins Wolgatreidler, die bisher noch nie außerhalb Russlands zu sehen waren. Nach dem Nationalmuseum in Stockholm ist Chemnitz bis zum 28. Mai die zweite und zugleich letzte Station dieser Ausstellung, bevor die Gemälde nach Russland zurückkehren. Eine einmalige Gelegenheit also, diese Werke in Deutschland zu sehen, meint Mössinger.

An Chemnitz als Standort mit viel Potenzial habe sie nie gezweifelt. Personen und Geschichte wechseln, Kunst verspricht Dauer und stiftet Identität - für die Stadt und ihre Bewohnerinnen und Bewohner, ist Mössinger überzeugt. Chemnitz habe allen Grund, stolz zu sein auf seine Sammlungen und diese herzuzeigen. Kunst müsse öffentlich zugänglich sein. Gerade auch für die Kinder und die Jugend. Es geht nicht um Besucherzahlen, sondern um Bildung, betont Mössinger. Stolz ist sie auf den „Kunstbus“, der seit einem Jahr Schulklassen ins Museum bringt. Mit seinem fächerübergreifenden pädagogischen Ansatz sei das Projekt bundesweit einmalig, erklärt sie.

Bis 2016 läuft ihr jetziger Vertrag mit Chemnitz, dann hat Ingrid Mössinger 20 Jahre an der Spitze der Kunstsammlungen gewirkt. Was sie bis dahin noch erreichen will? Den Maler Karl Schmidt-Rottluff in seiner Heimatstadt entsprechend seiner Bedeutung zu würdigen, das liegt Mössinger besonders am Herzen. Dazu gehöre eine seriöse Publikation zu seinem Oeuvre. Und der Stadt fehle leider noch immer eine „Karl-Schmidt-Rottluff-Allee“, setzt Mössinger hinzu. Ihre persönlichen Pläne? Sie kenne eine Kollegin im Puschkin-Museum, die sei jetzt neunzig geworden, meint sie augenzwinkernd.

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Olympische Spiele in Deutschland zwischen Traum und Chance

Wolfgang Tiefensee, ehemaliger Oberbürgermeister und Bundesminister sowie Heike Fischer, Bronzemedaillengewinnerin Wasserspringen Peking 2008 am 12. März 2012 beim Talk des Mitteldeutschen Presseclubs in Leipzig

Für die Leipziger Wasserspringerin Heike Fischer war nach dem Gewinn der olympischen Bronzemedaille 2008 in Peking Schluss mit dem Leistungssport. Vielleicht hätte sie ihre Karriere verlängert, wenn ihre Heimatstadt den Zuschlag für die Olympischen Spiele 2012 erhalten hätte. „Olympia ist der Traum eines jeden Sportlers und direkt zu Hause erleben ihn nur sehr wenige", sagte sie beim Talk im Mitteldeutschen Presseclub. Der damalige Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee hatte mit dafür gesorgt, dass die Messestadt diesen Traum zumindest eine Zeit lang träumen konnte. Für das Aus der Leipziger Olympiabewerbung im April 2004 räumte er Schwachstellen des Konzepts ein, sieht gleichzeitig aber auch die Politik des Internationalen Olympischen Komitees kritisch. Neulinge hätten es sehr schwer, den Zuschlag erhielten zumeist Städte mit Olympia-Erfahrung. In diesem Sinne habe München eine Chance, aber auch Hamburg sieht er erneut als aussichtsreichen Kandidat. Ob sich Leipzig noch einmal bewerben sollte? „Da schlagen zwei Herzen in meiner Brust und das eine sagt: Lasst die Finger davon.“ Die Fragen stellten Ramona Nagel und Rolf Westermann.

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Preise, Politik – und natürlich die Prinzen: Sebastian Krumbiegel im Gespräch

Was hat Sebastian Krumbiegel mit Richard von Weizsäcker, Monika Maron oder Roman Herzog gemeinsam? Zum Auftakt des Presseclub-Talks fordert Präsident Rolf Westermann die Runde zum Raten heraus – und klärt dann auf: Es ist der Humanismus-Preis, den der Deutsche Altphilologenverband vergibt. Ausgezeichnet wird damit Krumbiegels Engagement für Bürgerrechte und Zivilcourage. Die Laudatio bei der Preisverleihung in Erfurt Mitte April wird Joachim Gauck halten, den Krumbiegel übrigens gerne zum Bundespräsidenten gewählt hätte. Zweimal schon war er als Wahlmann in der Bundesversammlung dabei. Eine spannende Sache, meint Krumbiegel, der gerne hinter die Kulissen des Politikbetriebs schaut. Er erzählt von seinen Eindrücken am Tag zuvor in Dresden, als er mitgeholfen hat, den Nazi-Aufmarsch zu blockieren. Stolz spricht er auch vom Courage-Festival in Leipzig, was am 30. April schon zum 15. Mal stattfindet. Dieses Mal ganz zentral und direkt in Leipzigs „guter Stube“ auf dem Marktplatz.
Ob ihn selbst die Rolle des Politikers reizt? Politisch engagiert – ja!, Politiker – nein! Er ist und bleibt mit ganzer Seele Musiker, versichert Krumbiegel. Am 3.März startet er übrigens mit seiner „Solo am Piano-Tour“ - sehr „old school“. Und die Prinzen? Eine wunderbare Beziehung, schwärmt Krumbiegel, man kenne sich schon länger als viele Ehen halten. Das Erfolgsrezept verrät er auch gleich: „Man muss sich auch mal in Ruhe lassen“, so Krumbiegel.

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siehe auch Freie Presse vom 16.02.2012

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Rolf Westermann ist neuer Präsident des Mitteldeutschen Presseclub

Der Journalist Rolf Westermann ist neuer Präsident des Mitteldeutschen Presseclub zu Leipzig e. V. Die Mitglieder wählten ihn gestern auf ihrer Vollversammlung in Leipzig für die nächsten vier Jahre in dieses Amt. Westermann folgt Wolfgang Kenntemich, der als Ehrenpräsident dem Club treu bleibt. Der ehemalige Chefredakteur Fernsehen des Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) hatte den Presseclub seit der Gründung 2001 geführt und war im Oktober vergangenen Jahres in den Ruhestand gewechselt.

Rolf Westermann arbeitet seit 1989 bei der Deutschen Presse-Agentur dpa GmbH in verschiedenen Funktionen. 2003 führte ihn sein Berufsweg als Leiter des Landesbüros nach Leipzig. Seit 2004 leitet er das Landesbüro der dpa in Berlin und verantwortet dabei die Berichterstattung für den Bereich Ostdeutschland ohne Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere Vorstandsmitglieder sind Ramona Nagel (Freie Presse) als Vizepräsidentin sowie Holger Schmahl (ARGOS), Susanne Odenthal (MDR Kommunikation), Wolfgang Brinkschulte (MDR Fernsehen), Christian Görzel (newsdoc), Wolfgang Obst, Birgit Binder, Alexander Hiller und Stefan Böttinger.

Der Mitteldeutsche Presseclub zu Leipzig e.V. versteht sich als Gesprächsforum in Mitteldeutschland mit den wichtigsten Medien dieser Region. Neben vertraulichen Hintergrundgesprächen mit Entscheidungsträgern aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft verleiht er jährlich im November den Kommunikationspreis „Heiße Kartoffel“. Die derzeit etwa 80 Mitglieder sind hauptsächlich aktive Journalisten der wichtigsten Zeitungen, Nachrichtenagenturen sowie Radio- und Fernsehstationen aus Mitteldeutschland. Darüber hinaus gehören ihm Pressesprecher oder Leiter der Kommunikations-abteilungen von regionalen Unternehmen als Fördermitglieder an. 2013 wird der Presseclub Gastgeber für das Forum deutscher Presseclubs sein und damit Journalisten aus ganz Deutschland die Region präsentieren.

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Martin Winterkorn erhält „Heiße Kartoffel“ 2011

















VW-Chef mit Wirtschafts- und Medienpreis des Mitteldeutschen Presseclubs ausgezeichnet


VW-Chef Martin Winterkorn hat am vergangenen Freitag in Leipzig den Wirtschafts- und Medienpreises "Heiße Kartoffel" des Mitteldeutschen Presseclubs erhalten.
Der Preis wird jährlich an Persönlichkeiten vergeben, die sich besonders für die Region engagieren und dabei auch Problemen nicht aus dem Weg gehen. Die Auszeichnung sei "vor allem eine große Anerkennung für die 9000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Volkswagen und Porsche in der Region Mitteldeutschland", sagte Winterkorn.
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) betonte, dass Volkswagen als erster Autobauer nach der Wende am traditionsreichen Automobilstandort Sachsen investiert habe, wo einst August Horch den Grundstein für die heutige VW-Tochter Audi legte und später der Trabi millionenfach vom Band rollte. "Das Engagement von Volkswagen war der Leuchtturm, der andere auf den Standort Sachsen aufmerksam gemacht hat", so Tillich.
Die „Heiße Kartoffel”, der mitteldeutsche Kommunikations- und Wirtschaftspreis, wurde zum 19. Mal vergeben. Preisträger sind jeweils Persönlichkeiten, die sich in besonderem Maße für die Region Mitteldeutschland eingesetzt haben. Die vom Leipziger Künstler Jörn Konrad geschaffene Skulptur symbolisiert die sprichwörtlich „Heiße Kartoffel". Die Preisträger der "Heißen Kartoffel” sind Schwierigkeiten nicht aus dem Weg gegangen und haben sich persönlich und entschlossen für eine Lösung gegenwärtiger Probleme engagiert. Bisherige Preisträger waren u.a. Kurt Biedenkopf, Hans-Dietrich Genscher, Lothar Späth und Kurt Masur. Preisträgerin im vergangenen Jahr war die international renommierte Kunst-expertin und Direktorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Ingrid Mössinger, im Jahr 2009 der Unternehmer und Mäzen Dr. Arend Oetker. Die Preisverleihung findet jährlich im Rahmen eines Festakts mit rund 300 Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Kunst sowie Medienvertretern aus ganz Deutschland im Bundesverwaltungsgericht in Leipzig statt.


Heiße Kartoffel
ARGOS - SENTIN.EL Leipzig

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Sommerfest 2011 im Bach-Museum Leipzig ein voller Erfolg

Die 9. MediaNight des Mitteldeutschen Presseclubs ging am 5. Juli über die Bühne.

Rund 200 Gäste feierten bei plötzlich aufziehendem blauen Himmel bis Mitternacht in historischen Gemäuern im Leipziger Bach-Museum. Das Kommunikationstreffen hat seit langem Tradition und wird gern zum Meinungs- und Informationsaustausch genutzt. Am Ende des Abends waren sich Club und Bach-Museum einig, im Jahr 2012 sollte wieder hier gefeiert werden.

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Bahn-Chef Grube im Club

Zu etwas ungewohnter Zeit warteten rund zwei Dutzend Clubmitglieder und Gäste auf den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn, Dr. Rüdiger Grube. Quasi zum Nachmittagskaffee kam er am 15.4.2011 und nahm sich Zeit für einen ausführlichen Meinungsaustausch. Blendend gelaunt, perfekt vorbereitet und mit schnellen Worten stimmte er auf die wichtigen Themen der nächsten Jahre ein. Sicherheit, Qualität und Wettbewerbsfähigkeit, das seien die Zielmarken der Zukunft. Natürlich waren auch die aktuellen Streitpunkte wie Stuttgart 21 ein Gesprächsthema.

Und auch zu Leipzig hatte Grube etwas zu sagen. Es gebe Überlegungen, unter anderem den IC aus Hannover, "nicht ständig, aber in einzelnen Lagen" durch den City-Tunnel weiter in Richtung Zwickau zu führen. "Die Deutsche Bahn investiert im Zeitraum von 2010 bis 2014 in die Infrastruktur in Mitteldeutschland rund 5,3 Milliarden Euro," sagte er und widersprach damit der Kritik, dass die Bahn zugunsten von Prestigeobjekten das Schienennetz im Osten vernachlässige.

Ein lohnender Termin für alle, die dabei sein konnten. Auch für den Bahnchef selbst war der Besuch informativ. Er versprach, möglichst bald wiederzukommen.

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Prof. Dr. Andreas Pinkwart zu Gast im Mitteldeutschen Presseclub

Am 11. April war der neue Rektor und akademische Geschäftsführer der Handelshochschule Leipzig (HHL), Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Gast im Mitteldeutschen Presseclub. Prof. Pinkwart hat seine neue Tätigkeit erst am 1. April 2011 angetreten und war also sehr früh bei uns. Eine besondere Gelegenheit, mit dem früheren stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen und stellvertretenden FDP-Bundesvorsitzenden ins Gespräch zu kommen.
Prof. Pinkwart, der auch seinen Lehrstuhl für Innovationsmanagement und Entrepreneurship antrat, sprach über seine Ziele und Entwicklungsstrategien für die älteste betriebswirtschaftliche Hochschule im deutschsprachigen Raum. Darüber hinaus erläuterte der gebürtige Rheinländer die Relevanz von Innovations- und Technologiemanagement, Unternehmertum und die Situation von Universitäten und Privathochschulen in einem internationalen Kontext. Das Hintergrundgespräch fand bei Mitgliedern und Gästen sehr großen Anklang und wird mit Sicherheit fortgesetzt.

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"Heiße Kartoffel" 2010 für Ingrid Mössinger

Mitteldeutscher Presseclub verleiht Wirtschafts- und Kommunikations-
preis an Chemnitzer Kunstexpertin

Die international renommierte Kunstexpertin und Generaldirektorin der Kunstsammlungen Chemnitz, Ingrid Mössinger, ist mit dem Wirtschafts- und Kommunikations-
preis "Heiße Kartoffel" 2010 des Mitteldeutschen Presseclubs zu Leipzig e.V. ausgezeichnet worden.

Vor rund 300 geladenen Gästen nahm sie am 19. November den Preis im Leipziger Bundesverwaltungsgericht entgegen. Der Präsident des Mitteldeutschen Presseclubs, Prof. Wolfgang Kenntemich, würdigte die langjährige Museumschefin als diesjährige Preisträgerin: "Ingrid Mössinger ist durch ihr vielfältiges Engagement, ihre internationale Expertise und ihr nachhaltiges Wirken eine ausgezeichnete Wahl." Heiße Kartoffel

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CDU-Spitzenkandidat Haseloff war am 11. Oktober in Leipzig

Der Minister für Wirtschaft und Arbeit und Spitzenkandidat der CDU für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im März 2011, Dr. Reiner Haseloff, war zu einem Hintergrundgespräch beim Mitteldeutschen Presseclub in Leipzig. Im Mittelpunkt des Gespräches standen landespolitische Themen, die wirtschaftliche Situation und der beginnende Wahlkampf. Rund dreißig Clubmitglieder waren gekommen. Minister Haseloff hat zugesagt, im Verlaufe des Jahres 2011 erneut den Mitteldeutschen Presseclub zu besuchen.
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„Wagner-Abend“ ein Kultur-Highlight

Der "Wagner -Abend" unseres Presseclubs am 20. September 2010 war eine genussvolle Reise zu Richard Wagner in Leipzig. Die kenntnisreiche Führung durch den Vorsitzenden des Richard-Wagner-Verbandes Leipzig, Thomas Krakow, hat den Rundgang zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Und der "Abstecher" in die Alte Nikolaischule zu einem Konzert des Pianisten Cheng Jie Zhang, Absolvent der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig und Meisterschüler in Bayreuth, der beruflich zwischen Shanghai und Leipzig pendelt, war eine gelungene Überraschung, gesponsort von ARGOS-SENTIN.EL Leipzig.
Der Präsident des Mitteldeutschen Presseclubs, Prof.Wolfgang Kenntemich, fasste die Begeisterung treffend zusammen: "Es ist immer wieder verblüffend, welche Spuren Richard Wagner hinterlassen hat, und was es alles noch zu entdecken gibt. Der Mitteldeutsche Presseclub unterstützt nachhaltig das Engagement des Richard Wagner - Verbandes, das Gedenken an diesen herausragenden Komponisten und bedeutenden Sohn Leipzigs wach zu halten."
Der Abend klang mit anregenden Gesprächen im neuen „Wagnerzimmer“ des Leipziger Ratskellers aus. Ein Kultur-Highlight, das sicher auch im kommenden Jahr auf dem Programm unseres Presseclubs steht.

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Kultusminister Matschie war im Mitteldeutschen Presseclub

Der Kultusminister des Freistaates Thüringen und stellvertretende Ministerpräsident, Christoph Matschie (SPD), war am 8. Juni 2010 zu einem Hintergrundgespräch im Mitteldeutschen Presseclub. Das Gespräch, das von vielen Clubmitgliedern und Gästen besucht war, stand ganz im Zeichen der aktuellen Spardebatte und der Diskussion um die Wahl des Bundespräsidenten. Ein Schwerpunkt war auch das Thema Bildungspolitik und die Notwendigkeit von mehr Investitionen in Forschung. Spannend waren die Einschätzungen von Minister Matschie zur Situation der Regierungskoalition in Thüringen, auch vor dem Hintergrund der schwarz-gelben Koalition im Bund und der Sondierungen zur Regierungsbildung in Nordrhein-Westfalen. Der Mitteldeutsche Presseclub hat mit dem Besuch von Minister Matschie seinen Blick nach Thüringen vertieft. Ein Gespräch mit Ministerpräsidentin Lieberknecht (CDU) ist für den Frühherbst geplant.

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Ministerpräsident Böhmer im Mitteldeutschen Presseclub

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Prof. Dr. Wolfgang Böhmer (CDU), war am 18. Mai zum Hintergrundgespräch im Mitteldeutschen Presseclub. In einer gut besuchten Runde von Mitgliedern und Gästen äußerte sich Prof. Böhmer zur aktuellen Finanzkrise und den Auswirkungen auf Länder und Gemeinden, ging ausführlich auf die wirtschaftliche Situation in Sachsen - Anhalt ein und gab auch einen Ausblick auf die politischen Entwicklungen vor dem Hintergrund der im nächsten Frühjahr anstehenden Landtagswahlen.
Es war auch eine sehr persönliche Begegnung mit dem Ministerpräsidenten, der zu seiner Amtszeit und zu seinen noch anstehenden Vorhaben durchaus nachdenkliche Anmerkungen machte. Eine interessante und aufschlussreiche Begegnung. Prof. Böhmer wurde begleitet von der Regierungssprecherin Dr. Monika Zimmermann. Der Mitteldeutsche Presseclub bedankt sich für dieses tiefgründige Gespräch.

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Gesprächsforum der mitteldeutschen Wirtschaft

Der Mitteldeutsche Presseclub versteht sich als das Gesprächsforum der mitteldeutschen Wirtschaft mit den Journalisten der wichtigsten traditionellen wie elektronischen Medien dieser Region. Er fördert zudem die journalistische Aus- und Weiterbildung junger Journalisten aus dem In- und Ausland. Regelmäßig lädt der Club Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu vertraulichen Hintergrundgesprächen ein. Junge Journalisten erhalten die Möglichkeit zu Praktika in den Medien der Region. Der Club fördert zudem den journalistischen Erfahrungsaustausch insbesondere mit den Ländern Osteuropas.

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